Die ungekürzte Geschichte von Mammon, Band I
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Auf der Karte: 1Obwohl ein Großteil der Geschichte von Mammon verloren gegangen ist, werde ich in diesen Bänden versuchen, anhand der vorliegenden Beweise ein historisches Gesamtbild zu schaffen. Dafür werde ich zwangsläufig auf einige Spekulationen zurückgreifen müssen.
Die Ursprünge Mammons liegen irgendwann in der Zeit nach der Ankunft. Aus der Asche von Fallgrim entstanden drei Herzogtümer. Es handelte sich um rückständige Herrschaftsgebiete, deren Wachstum durch ständige Konflikte und Fehden behindert wurde.
Im Norden etablierte sich eine Theokratie, die vor allem durch einen Schatz an Eiern und heiligem Fleisch ermöglicht wurde. Sie kämpften und handelten mit ihren östlichen Nachbarn, wo sich heute das Alte Mammon befindet. Diese Händler kamen von weit her und waren von der Verwüstungen durch die Ankunft weitestgehend verschont geblieben. Für damalige Verhältnisse waren sie relativ reich.
Die Reichtümer dieser Händler aus dem Osten trugen zum Wiederaufbau der Region bei. Doch sie sorgten auch dafür, dass sich die Banditen im Süden unter einem skrupellosen Kriegsherrn vereinten. Seine Horde plünderte und verwüstete beide damals noch sehr jungen Königreiche. Sie fegten durch das Land und stellten für beide Nachbarn eine große Bedrohung dar.
Die Horde konnte nicht aufgehalten werden. Zumindest nicht durch einen Kampf. Deshalb wurde schnellstmöglich ein Vertrag geschlossen. Die Geistlichen des Nordens versprachen, den Kriegsherrn zu vergöttern. Die Händler brachten ihre großen Reichtümer dar, um seine königliche Schatzkammer zu füllen. Sie boten ihm an, ihn zum König dessen zu machen, was später Mammon werden sollte.
Im Gegenzug musste der Kriegsherr lediglich einigen Bedingungen zustimmen. Seinen Nachbarn im Norden und im Osten sollten Ländereien und Titel erhalten. Und die Horden sollten die Waffen niederlegen und zu ihren treuen Untertanen gemacht werden.
So wurde ein Bund geschlossen, der zur Gründung Mammons führte. Der Name wurde aufgrund der großen Reichtümer gewählt, den die drei Nachbarn untereinander zu teilen bereit waren. Allerdings würden natürlich nicht alle gleichermaßen von diesem neu gewonnenen Wohlstand profitieren.
Wie wir heute wissen, schwelte unter dem einfachen Volk, das sich hintergangen fühlte, weiterhin Unzufriedenheit. Darüber hinaus stand der Adel häufig im Konflikt mit der königlichen Familie. Auf diese Spannungen und weitere wird in künftigen Bänden eingegangen werden.
